Corona: Wir bleiben zu Hause – stay at home

Durch die COVID-19, die Coronaviren sind viele von uns angehalten worden zu Hause zu bleiben. Kindergärten und Schulen sind geschlossen. Viele Eltern arbeiten von zu Hause aus und die Großeltern, die oftmals hilfreiche Unterstützer in der Kindererziehung waren, sollen derzeit, da diese zur Risikogruppe gehören und am Virus schwer erkranken und sogar sterben könnten, nicht mehr besucht werden.

Ein völlig neues Familienleben zeigt sich nun. Dass diese Situation  für VIELE nervig ist und sogar eine psychische Belastung darstellen kann, ist verständlich. Hier ein paar Tipps für diese herausfordernde Zeit, für ein friedlicheres Miteinander:

  • Achten Sie auf das Einhalten von Tagesstrukturen wie Essenszeiten, Schul-/Lernstunden, Arbeitszeiten, Freizeitzeiten sowie der Schlafenszeiten. Strukturen geben Sicherheit und Halt (inneren Halt).
  • Planen Sie Zeiten des Miteinanders aber auch Zeiten des Rückzugs. Es ist wichtig, dass man Zeit findet in der JEDER für sich alleine sein kann. Durch solche Rückzugszeiten kann das Konflikpotential minimiert werden.
  • Da wir uns in einer Ausnahmesitutione befinden, seien Sie Ihren Mitmenschen gegenüber, aber vor allem Ihrem Handeln und Tun nicht so streng. Üben Sie Nachsicht.
  • Sprechen Sie miteinander was Sie bewegt und wie es Ihnen geht. Vergessen Sie dabei nicht auf die Kinder – informieren Sie diese kindgerecht über die derzeitige Lage denn diese hören ALLES und bekommen alles mit.
  • Bewegen Sie sich. Bewegung baut die Stresshormone ab! Sei dies die morgentliche Yogastunde via YouTube, ein derzeit noch erlaubter Spaziergang oder die Wasserflaschen-Hanteln die Sie in der Küche stemmen.
  • Medien leben von Sensationen – darum lassen Sie sich nicht panisch machen. Informieren Sie sich über die aktuelle Situation aber nicht permanent – schalten Sie den Fernseher, das Radio oder auch den News-Massenger vom Handy mal für eine gewisse Zeit aus. Gönnen Sie sich Medienfreie-Zeiten!!!
  • Halten Sie Kontakt über Telefon oder andere Medien zu Ihren Freunden und Familienmitgliedern die nicht in Ihrem Haushalt wohnen – reden hilft und manchmal kann ein "entlastendes Gespräch" kritische Situationen in einem anderen Lichte scheinen lassen.
  • Seien Sie Achtsam in Bezug auf schöne Dinge und teilen Sie diese Ihrem Umfeld mit. Positives Denken hilft und wir befinden uns ja nur momentan in dieser Lage, die vorübergehen wird. 🙂

Herzlichst, Nicole

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